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Mahaprabhujis Segen

Einer der besonderen Gnadenbeweise von Mahaprabhuji war es, daß alle, die als Schüler zu ihm kamen, ein materiell gesichertes und angenehmes Leben führen konnten. Nicht, daß sie großen Reichtum angehäuft hätten oder das Geld ihnen ohne Mühe zugeflogen wäre, aber durch Gurudevas Segen trug ihre Arbeit Früchte.

Im Dorf Kachras lebte eine arme Brahmanenfamilie mit ihrem Sohn Choga Lal. Der Knabe war sehr intelligent und wohlgeraten. Die Eltern schickten ihn zu mir, damit ich ihn Lesen und Schreiben lehrte. Gerne saß er neben Mahaprabhuji und sang für Gurudeva ein Lied oder Gebet.

Eines Tages legte Mahaprabhuji seine Hand zum Segen auf seinen Scheitel und sagte:

"Gott segne dich, mein Sohn. Dein Leben wird immer angenehm und leicht sein. Doch sollst du mich nicht vergessen und den heiligen Namen Gottes immer im Herzen tragen. Sein Name bringt dem Vollendung, der ihn stets im Geiste trägt."

Choga Lal wuchs heran und wurde zu einem wohlhabenden Geschäftsmann. Wie Mahaprabhuji versprochen hatte, war er glücklich und erfolgreich. Stets bewahrte er Gurudeva die Treue. Er führte ein einfaches und rechtschaffenes Leben, war wohltätig zu den Armen und lud häufig Swamis in sein Haus ein, um Satsang zu halten.

Ist die Hingabe jedoch nicht echt und sind Geist und Bewußtsein noch nicht gereinigt, so kann es auch ganz anders kommen, wie die folgende Begebenheit zeigt.

 


 

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Übersicht: Mein Leben mit Mahaprabhuji


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